FeedGarnitur
TechnikBrockhaus 1882

Garnitur werden im Gewehrwesen die Schaft-n beschläge und dieienigen Gewehrteile genannt, [I welche teils die Verbindung der Hauptteile unter-H1 einander bezwecken, teils zur Konservation des t Schaftes dienen, teils den Abzug gegen unzeitige Berührungen schützen sollen. Der Ober⸗, Mittel- und Unterring dienen zur Befestigung von Schaft und Lauf aneinander; sie selbst haben zu ihrem i Anschluß an das Schaftholz eine Ringfeder⸗ oder i eine Schraubenbefestigung. Die Endfläche des Kolbens wird durch die Kappe oder das Kolbenblech Baubrn zum Schutz des Abzugs een unzeitige erührungen dient der Abzugsbügel; bei Karabinern besindet sich zur Verbindung mit dem am Cartouchebandelier befestigten Karabinerhaken eine Karabinerstange angebracht. Außerdem spricht man im Militär aber auch von einer G. Montierungsstücke, worunter man eine für die Mannschaftsstärke einer Truppenabteilung ausreichende Zahl Montierungsstücke gleicher Güte versteht. Eine G. wird durch die für den Mobilmachungsfall 2btein gehaltenen Bekleidungen für die kriegsstarke Abteilung gebildet, eine zweite G. enthält den Paradeanzug für die Friedensstärke, eine dritte den Sonntagsanzug für letztere u. s. w.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 549Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 3

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Technik 6