FeedGeorgswalde
Recht & StaatBrockhaus 1882

Georgswalde, Städtchen im nördlichsten Teile von Böhmen an der sächs. Grenze, nahe am Ursprung der Spree, in der Bezirkshauptmannschaft und im Gerichtsbezirk Schluckenau, besteht aus Alt⸗ und Neugeorgswalde, Philippsdorf und Wiesenau, zusammen mit (1880) 8281 E., wovon 5604 auf Altgeorgswalde kommen. G., Station (G.⸗ Ebersbach) der Linie Bakov⸗-Rumburg-G.⸗Ebersbach der Böhmischen Nordbahn, einer der ältesten Industrieorte Böhmens, ist noch jetzt mit dem benachbarten Rumburg der Hauptsitz der böhm. Leinenindustrie und trug wie dieses durch seine vorzüglichen Produkte das meiste zu ihrem Rufe bei.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 816Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 9

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Recht & Staat 6