Gmünd, Stadt in Taunentsan d ezirkshauptmannschaft Waidhofen, rechts an der Lainsitz, die in Böhmen als Luschnitz rechts zur Moldau eht, zählt (1880) 2439 E., von denen viele in den Wer tätten der Franz-Josephsbahn beschäftigt sind, die hier ihren größten Stationsplatz (der Linien Wien-Budweis-Pilsen-Eger und G.⸗Prag) und die zum Bahnbetrieb erforderlichen Werkhäuser hat. Auch besteht zu G. eine Habrin. = und in der Umgegend sind große Glasfabriken. Der Ort zeigt noch Reste seiner alten Befestigung. Das Schloß mit bedeutendem Grundbesitz gehört dem Erzherzog Sigismund.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 131Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei