Gerinne sind aus Holz hergestellte Kanäle für Wasserwerke, Wasserversorgungsanlagen u. s. w. Die Gerinne ahin, entweder aquäduktartig über dem Terrain dahin, oder es sind Erdgräben, deren Sohle und Wände man mit Bohlen verkleidet. Sie erhalten ein rechteckiges Profil. Der Zusammenalt der Hölzer wird durch Schraubenbolzen und wingen erzielt. Großartige Anlagen dieser Art nden sich bei den Goldwäschereien Amerikas. Für definitive Anlagen sucht man der Vergänglichkeit des Materials halber G. möglichst zu vermeiden, doch spielen sie in holzreichen Gegenden, den Alpenländern u. s. w. noch immer eine wichtige Rolle.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 837Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei