Hakenkamm, m. (Zimm.), frz. entaille àcroc, engl. tabled jag, wird zwar hier u. da identisch mit Hakenblatt gebraucht, ist aber eigentlich nur ein beim winkelförmigen Zusammenstoß zweier Hölzer, z. B. zu Befestigung der Balken auf der Mauerlatte, angewendeter Kamm, der bes. in folgenden Formen vorkommt: 1. einfacher gerader H. (der mittlere in Fig. 2069). — 2. Einfacher schräger H., ebenso, aber bei schiefwinkliger Durchkreuzung, also schiefstehend angewendet. — 3. Einfacher schwalbenschwanzförmiger H. (der rechtsstehende in Fig. 2070). — 4. Einfacher schwalbenschwanzförmiger H. mit isolirtem Haken (der linksstehende in Fig. 2069) reißt, wenn er wie hier am Ende eines Holzes angewendet wird, leicht aus. Besser ist dann der in Fig. 2070 linksstehende. — 5. Doppelter gerader H. (der mittlere in Fig. 2070).—6. Doppelter schräger H. (ebenso) bei schiefer Durchkreuzung der Hölzer. — 7. Doppelter schwalbenschwanzförmiger H. (der in Fig. 2070 rechtsstehende). engl. gib, Keil mit hakenartigem Kopf, um das zu weite Eindringen zu verhindern.