Hebelsde, auch sanmwinde, Baumhebe, k., frz. Criem. en escalier, engl. step-jack, span. grua, besteht aus zwei starken eichenen Bohlen (Backen), die so aneinander befestigt sind, daß sie einen Zwischenraum von 4—15 cm. bilden, in welchem sich der Hebel bewegt, der aus einer starken hölzernen Stonge besteht, welche unten mit einem eisernen Haken versehen ist. Die Seitenwände der H. sind mit zwei Reihen Löchern durchbohrt, die über Eck stehen. Durch zwei solche, einander gegenüberstehende Löcher wird ein eiserner Bolzen gesteckt, z. B. in unserer Fig. 2089 durch das Loch g; nachdem man nun die H. durch die zwei Stützen a, Hebeladenfüße, frz. piéds de chevre, bicoꝗs, engl. prypoles, vor dem Umfallen behütet u die Last kan den Hebel gehängt hat, drückt man diesen bei b herab, bis man bei h einen Bolzen durchstecken kann; man unterstützt dann die Last, damit sie nicht zurückfällt, während man den Hebel bei b so weit hebt, bis ein Bolzen bei m durchgesteckt werden kann etc.