Hirnholz, n., entstellt Herrenholz, franz. bois de bout, bois debout, bois teillé contre le fil, engl. wood cut acτss, WOOd cut rossways of the grain, cross-grain, quer durchschnittenes Holz. Wenn zwei Balken od. dergl. mit dem Hirnholz gegen einander drücken, fressen sie sich leicht in einander ein; man lege daher eine Metallplatte dazwischen, oder umgebe das Holz am Hirnende mit einem Hiruring, frz. krette, virole, entrier, engl. ferrel, vervel, hoop (f. d. Art. Beschläge im 1. Bd.); bei Pfählen oder anderen Hölzern, auf deren Hirnende geschlagen werden soll, thut man gut, die Hirnholzseite zu bekanten (s. d.).
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 40Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei