FeedHirnleiste
TechnikBau-Lexikon 1881

Hirnleiste, k. frz. emboiture, listel de travers, engl. oross-beating wooden clamp, end-clamp, ein schmales Stück Holz, welches auf der Hirnseite über zwei od. mehrere zusammengefügte Breter befestigt wird, damit sich diese nicht so leicht werfen; gewöhnlich wird die Hirnleiste in eine Nuth eingeschoben; vgl. d. Art. anfassen, einschieben. Die Fuge zu verleimen ist nicht ganz zweckmäßig, eben so wenig die Anbringung dichtschließender Zapfen als Verlängerung der Feder; in beiden Fällen reißen leicht die Breter auf. Man gebe der Feder Zapfen, mache aber die Zapfenlöcher in der Hirnleiste, ebenso auch die Bohrlöcher für die Holznägel, etwas länger als nöthig, damit das Holz sich bewegen kann.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 40Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 12

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Technik 6