FeedIsolirungsmauer
BaukunstBau-Lexikon 1881

Isolirungsmauer, k.; so nennt man Mauern, deren Häupter durch Zwischenräume von einander getrennt sind, wodurch eine stehende Luftschicht zwischen ihnen erzeugt wird. Man wendet sie an bei Luftheizungen, Treibhäusern u. s. w., um die Wärme nicht entweichen, bei Abtrittsgruben, um die Feuchtigkeit nicht in die Gebüäude, Mauern de. eindringen zu lassen etc. Freilich wird das Ziel nie völlig erreicht, da man ja Binder hindurchstrecken muß, wenn man nicht die Häupter in sehr kostspieliger Stärke anlegen will.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 109Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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