katakaustische Linie u. Flüche, Brennlinie. Aatakombe, eigentlich Katalombe, k. von varch und rUHoe, Unterhöhlung, seit Gregorius aber Katakombe, von arc und hngos, unteres Grab, geschrieben; frz. eatacombe, f., engl. catacomb, lat. catatumba, arenarium; in den ersten 4 Jahrhunderten, nicht blos, aber bes. während der Christenverfolgungen unter den römischen Kaisern benutzten die Christen zu Leichenbestattungen und zum Gottesdienst weitverzweigte Höhlungen in der unmittelbaren Nähe von Rom, Syrakus etc., von denen man nun ziemlich genau weiß, daß sehr viele direkt als Begräbnisplatz angelegt sind, andere ursprünglich als Puzzuolanod. Steinbrüche, dann auch als Keller, Gefängnisse u. dgl. gedient haben. Sie hießen anfangs coemetsria, nornennt Gregor d. Gr. um 590 ad catacumbas. — Selbst während der Verfolgungen standen sie wie die heidnischen Begräbnisplätze unter gesetzlichem Schutz und hatten alle einen öffentlich sichtbaren Eingang auf breiter Treppe. Die Christen schmückten einzelne Theile derselben nach Art der Columbarien mit Sargnischen (loculi) in den Wänden oder auch als Kapellen resp. als Bersammlungsräume (cubicula) aus, und damit wurde ein werthvoller Beitrag zu Entwickelung der altchristlichen Bauweise (s. d.) geliefert. Einige der aubicula enthalten Sitzstufen an den Wänden, andere Agapentische; einige davon empfingen Tageslicht durch einLoch, ucernarium, lumen, in der Decke. In den als Kapelle gebrauchten Gemächern fehlt nie ein Märtyrergrab in Gestalt einer arca, miteiner Platte als mensa bedeckt, oft unter einem arcosolium (s. d.). Die loculi waren oft für 2, 3 od. 4 Körper eingerichtet u. hießen dann bisoma, trisoma und quadrisoma. — Vom Jahr 347 an legte man keine neuen Kin an; nach 371 wurde die Beisetzung in dieselben sehr theuer und daher selten. Im allgemeinen kann man jedes unterirdische Gewölbe oder Felsenhalle mit diesem Namen belegen.