Kelchkapitäl, n., frz. chapiteau à tambeur, à vase, engl. basket-capital, capital with corbel; ein Kapitäl, dessen Kern, wie bei dem korinthischen, eine korbähnliche Form hat, wobei aber die Blätter enger anliegen; man kann im romanischen Stil zunächst drei Hauptformen desselben unterscheiden: 1. die früheste, etwas nüchtern auch schlechthin K. genannt, s. Fig. 2312. — 2. Das Trichter-I kapitäl (s. d.). — 3. Das dem Würfelkapitäl sich nähernde EIDELBERG O Universitatsbiblic . . Fig. 2313. Aus dem K. entwickelt sich das Glockenkapitäl, s. Fig. 2314, und das Knaufkapitäl (. d.). Vgl. elchseite, f., früher die nördliche, später die südli des amtirenden Priefters, wohin der 590 gestellt wird, die Epistelseite
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 166Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei