Kohischwinn, Kielschwinn, Kielschwein, Carlingkaies, Aolschwinn, Kolsem, Sätholz, n., frz. carlingue f. du fond, engl. kerlson, kelson (Schiffb.), ein dem Kiel ähnlicher Balken, von der Breite, jedoch nur von der halben Höhe desselben, der zu genauerer Verbindung der Lieger⸗ oder Bauchstücke eines Schiffes dient, über denen es 5 om. tief eingeschnitten und mit ihnen und dem Kiel verbolzt wird; s. d. Art. Backen 13. EHhrwasser, n. (Deichb.), das bei hoher Flut durch die Deiche sickernde Wasser. Koilsmetrie, t. Ausmessung von Gefäßen. Eailon, u. griech. 40νον, Höhlung, so hießen sowohl die ganze Cavea (f. d.) als namentlich die einzelnen keilförmigen Abtheilungen der Sitze im Amphitheater und Theater (s. d.). ailanaglyph, u., frz. basrelief ra. en creux, ital. Cavo rilievo, intaglio relievato, Flachrelief mit eingesetzter Kontur, s. d. Art. Aegyptisch; auch frühromanische Ornamente sind oft so behandelt. ital. camerino, span, camarote (Schiffb.), Verschläge, die zu Schlafstellen der Seeleute resp. der Passagiere dienen, haben eine Länge von 1, —2,0 m., O. —0,3 m. Breite und 0,% — 1,½% m. Höhe (es befinden sich oft 2—3 übereinander). In Küstenländern nennt man auch die Bettkanzeln in Ställen und die Bettschränke in beschränkten, von vielen Menschen bewohnten Räumen so. Bokoholz, n. (Bot.), s. Panacocoholz. eocαοα-nut-treeOOcοs nucifera), Fam. Palmien, wird vorzugsweise auf den Sundainseln, denen des Großen Ozeans und an den Küsten des Stillen und Indischen Ozeans kultivirt, weniger an der Westküste Afrita's u. in Amerika. Ihr Stamm wird 20—29 m. hoch und bis zu 60em. stark. Das Holz dient zu Balken, Umzäunungen, zu Herstellung von Rohle u. s. w. Wenn der Baum aufgehört hat, fruchtbar zu sein, ist es am werthvollsten und wird unter dem Namen Stachelschweinholz (auch wohl Colletepieholz) auf die europäischen Märkte gebracht. Es ist ein festes Holz, hat wenig Adern, läßt sich auf der Hobelbank sehr gut verarbeiten, hat zimmetbraunne Farbe, nimmt aber Beizung nicht an. Die Singalesen machen daraus Balten, Latten, Schindeln, Stühle, Arbeitskästchen u. s. w. Während der Periode des reichlichen Fruchttragens, zwischen dem 10. bis 30. Altersjahr des Baumes, ist das Markholz des Stammes so weich und schwammig, daß man es nur zu Zäunen und Wasserröhren gebrauchen kann. Die bis 6 w. langen Blätter werden zur Bedachung der gewöhnlichen Häuser in vielen Tropengegenden verwendet, ebenso aus ihnen Körbe, Schirme (Tabonian) u. s. w. geflochten. Verbrannt geben sie eine gute Potasche. Auf Ceylon benutzen die Maurer die sogenannte Kokosmilch, d. h. das Sameneiweiß der jungen Früchte in flüssigem Zustand, seiner bindenden Kraft wegen, zu weißen und bunten Tünchen, zu denen sie viel Kälk nehmen. Die Schalen der reifen Nüsse können nur zu kleinen Gegenständen verarbeitet werden, ihre faserigen Hüllen geben das Coir (s. d.).