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PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Kalabassenholz, n. (Bot.), vomKalabassenbaum (Crescentia Cujéete, Fam. Orescentieae) in Westindien und Südamerika, wird zu feinen Möbeln sehr gesucht. Kalaminder⸗ oder Calamanderholz (s. d.); (Bot.) festes Holz, schwer, sehr weiß und mit vielen schwarzen Adern durchzogen, hat mitunter schwarzen Kern. Man kann es wegen der großen Härte nicht behauen, es behandelt sich schwer mit dem Hobel, polirt sich aber gut. RKalathos, m., griech. αααοε, Kapitälkelch, bes. beim korinthischen Kapitäl. Ralb, n., auch Kalv geschrieben (pl. Kalben), 1. (Schiffb.) Stirnriegel einer Schiffslafette. — 2. Hölzer, womit man die zu kurzen od. zu langen Inhölzer ausfüllt od. ergänzt. Rälberauge, u., so nennt man die im Barockstil vorkommenden ovalen Verzierungen an Wulst oder Echinus, ähnlich einem Eierstab, aber mehr lang als hoch.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 132Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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