Kyma, k., oder Kymation, u., frz. Cimaise, f., lat. cymatium, griech. ποhενν, s. v. w. Karnies, bes. Ueberschlagkarnies, s. d. Art. Glied E. 3. und Fig. 1945, 1946; kommt in den verschiedenen Bauweisen griechischen Stils in ziemlich verschiedenen Formen vor, die alle das Seitwärtsausbiegen der emporstrebenden Kraft unter dem Druck der Last in mehr oder weniger lebhafter Weise sehr scharakteristisch ausdrücken, s. Fig. 2463, ferner Fig. 1421, 1423, 1427—1431 im Art. Dorisch; vergl. auch d. Art. Adlerschnabel. khyriolo gisch, adj., s. d. Art. Hieroglyphen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 255Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei