Laren, m. pl. (Mythol.), Söhne des Merkur und der Lara, Schutzgötter der Häuser, dargestellt als Knabenstatuen oder auch als gekrönte Schlangen, die von einem Pinienapfel fressen, an Straßen, Feldern etc. aufgestellt; der Hund, das Hundefell waren Symbole ihrer schützenden Macht. Zu L. wurden auch Menschen befördert; so hatte Alexander Severus zwei Lararien, eines für höhere L., unter denen auch Abraham und Christus waren, und eines für niedere, wie Plato, Cicero etc.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 265Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei