Lavessches Valkensystem, n. Dasselbe beruht auf der Verspreizung zweier Balken mit einander. Man verbindet die entsprechenden Enden beider Balken (s. Brücke B. v.) durch Schrauben und Eisenschienen sehr fest, und treibt in der Mitte zwischen die beiden Balken Keile ein, bis ein Zwischenraum entsteht, so groß, als möglich ist, ohne die Enden der Balken zu zerreißen, worauf man die Balken durch Einsetzung von Keilen oder Holzstücken in dieser Lage erhält. Natürlich entsteht dadurch an der Decke und dem Fußboden eine gebogene Linie, die man durch Auflegung von Keilstücken ausgleicht. Wegen des häufigen Ausreißens der Armirung an den Enden hat jedoch dieses System weniger Eingang gefunden, als es eigentlich verdiente; für gewisse Zwecke ist es, freilich mit Vorsicht, sehr anzurathen. Lauezstein, m. (Miner.), s. d. Art. Tropfstein.