Lech, m. (Hütt.), 1. Schlacken, welche bei dem Rohstahlschmelzen abfallen und nachher wieder zugesetzt werden, hek Heidelberg um das Rohstahleisen flüssig zu machen. — 2. frz. matte mince, f. engl. thin matt, auch Dünnstein gen.; die von der Silber⸗ und Kupferarbeit fallenden Rohsteine, noch e mit Schwefel etc. vermengt, werden im Lechschmelzofen, einer z Art Stichofen, zu Gute gemacht. — 3. Lech, u., s. d. Art. keltische Bauwerke 5.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 272Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei