FeedLehrgebinde
BaukunstBau-Lexikon 1881

Lehrgebinde, Lehrgespärre, n. (Zimm.), frz. ferme k. d'schantillon, engl. standard-truss, das erste Gebinde, welches auf der Zulage vorgelegt wird und nach welchem die anderen Gebinde abgebunden werden; s. d. Art. Gebinde, Dach etc. stellung, k.,„ Wölbungsgerüst, frz. armement de vouùte, caneas I. de eintre, engl. centering, span. formero. Das L. besteht aus einzelnen Bogen, Lehrbogen, Lehrbiegen, Zogenlehren, Gerüstrippen, frz. ceintre, eintre, cherche, nach der Sprengung und Schwere des darauf zu setzenden Gewölbes zusammengesetzt als gesprengtes L., franz. eintre retroussé, engl. Cocket-center, aus Schwellen, Hängesäulen, Spannriegeln, Spreng⸗ und Kreuzstreben, bei geringer Spannung aber aus Bret⸗ od. Bohlenstücken, zwei⸗ oder dreifach mit abwechselnden Fugen an einander genagelt, durch Strebebänder vor Einbiegen gesichert und in einer Entfernung von 0,½— 1½0 m. 9 leichlaufend neben einander gestellt. Vgl. d. Art. Bogenlehre. siotnek Heidelberg LODF

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 275Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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