FeedLeibholz
VerkehrBau-Lexikon 1881

Leibholz, n. (Schiffb.), frz. gouttière. f. engl. water-Way, ital. trincarino, span. trancanil. Leibhölzer oder Wassergang heißen die zwei zunächst an den Schiffsseiten liegenden Gänge der Deckplanken, die, etwas in die Deckbalken eingelassen, eine starke Längenverbindung des Schiffs bilden; die äußeren Leibhölzer sind etwas stärker und bilden zugleich den Anfang der Wegering; die inneren heißen Binnenklötze der Lagerhölzer u. dienen gleichzeitig als Wasserrinnen; vgl. d. Art. Binnenklotz.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 276Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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