Lobium, n., lobia, laupia, lodia, f., mittelalt.⸗lat., plattdeutsch 1ove, schwed. lokt, wallisch Llokt, engl. loft, wendisch lubia, altnordisch lopt, lopthus, oberdeutsch Louba, lauff, niedersüchsisch Löwe, Lövig, mittelhochdeutsch Lohusz, Lauf, Läube, Laufshus, hängt wohl mit dem lat. logrum, dem schwedischen lorwe und loge (Dreschtenne) und dem mittelalt.⸗lat. Jotgia, alogia, dem ital. loggia, und dem franz. loge zusammen, und bedeutet ein auf einer Seite offenes Gemach, eine Halle, Loge, daher s. v. w. Laube 2. auch s. v. w. Gallerie, Säl, Versammlungslokal, Zunfthaus.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 290Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei