Loge, f., franz. loge, engl. 1odge, ital. Joggia, lat. logium, Logia, logellum, Iotza, Iudza, Ioytza, ursprünglich s. v. w. Jobium (s. d.). Insbesondere: 1. jede Bogenhalle, halb offene Halle, Laube. — 2. Ein abgetrenntes ibliothek Heidelberg Stück Gallerie oder Empore, bes. Theaterloge, frz. loge de Comédie, de spectacle, engl. box, s. d. Art. Theater. — . frz. I. magonnique, engl. Kree-masons' I., a) s. Bauhütte 2.b)Freimaurerloge, frz. I. de franc-magçons, engl. kranch-masons' I., erfordert bes. folgende Räume: eine geräumige Eintrittshalle, ein Zimmer zum Einschreiben und Ankleiden, ein oder mehrere Vorbereitungszimmer; einen Arbeitssal, ernst, halb kirchlich dekorirt, mit Altar und Tischen für die Beamten, womöglich orientirt gleich einer Kirche, einen Speisesal mit einigen Nebenzimmern, heiter, doch würdig dekorirt, Archiv und Bibliothekräume, Sitzungszimmer für das Direktorium, Küche, Heller und Kastellanswohnung, auch vielleicht Klubzimmer; die Anlage sei so gemacht, daß die Beobachtung von außen erschwert ist; der Charakter des Ganzen sei ernst, gemessen, würdig, ohne finster zu sein. — 4. franz. Joge de portier, Pförtnergemach, Hausmannswohnung.