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AllerleiBau-Lexikon 1881

Loge, f., franz. loge, engl. 1odge, ital. Joggia, lat. logium, Logia, logellum, Iotza, Iudza, Ioytza, ursprünglich s. v. w. Jobium (s. d.). Insbesondere: 1. jede Bogenhalle, halb offene Halle, Laube. — 2. Ein abgetrenntes ibliothek Heidelberg Stück Gallerie oder Empore, bes. Theaterloge, frz. loge de Comédie, de spectacle, engl. box, s. d. Art. Theater. — . frz. I. magonnique, engl. Kree-masons' I., a) s. Bauhütte 2.b)Freimaurerloge, frz. I. de franc-magçons, engl. kranch-masons' I., erfordert bes. folgende Räume: eine geräumige Eintrittshalle, ein Zimmer zum Einschreiben und Ankleiden, ein oder mehrere Vorbereitungszimmer; einen Arbeitssal, ernst, halb kirchlich dekorirt, mit Altar und Tischen für die Beamten, womöglich orientirt gleich einer Kirche, einen Speisesal mit einigen Nebenzimmern, heiter, doch würdig dekorirt, Archiv und Bibliothekräume, Sitzungszimmer für das Direktorium, Küche, Heller und Kastellanswohnung, auch vielleicht Klubzimmer; die Anlage sei so gemacht, daß die Beobachtung von außen erschwert ist; der Charakter des Ganzen sei ernst, gemessen, würdig, ohne finster zu sein. — 4. franz. Joge de portier, Pförtnergemach, Hausmannswohnung.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 291Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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