FeedLochsäge
BaukunstBau-Lexikon 1881

Lochsäge, Stichsüge, f. frz. egohine, scie fd'entrée, COuteau, à voleur, à guichet, engl. lock-saw, fretsa Pannel:saw, zum Ausfägen von Löchern od. Durchbrechungen mitten in einer Bretfläche etc. Es muß zu diesem Behuf stets mit einem Bohrer ein Loch vorgebohrt werden, worin die Lochsäge mit ihrem allerdings sehr schmalen, an einem Griff befestigten Blatt sich bewegen kann. Man braucht sie aber auch, wo ein Schlitz eingeschnitten werden soll, und überhaupt da, wo man nicht mit Gestellsägen hinzukommen kann. Das Blatt ist von 7½ —60 em. Länge, auf der Zahnseite stärker als am Rücken, u. nach dem vorderen Ende spitz zulaufend. Lochscheibe, f. frz. perçoire, f., s. Blechlochscheibe. Lochstein, m., s. v. w. Grenzstein; s. d. Art. Grenze; Lochortstein heißt der Grenzstein an der Ecke der Grenzlinien, Lochmittelstein heißen die zwischen zwei Lochortsteinen eingesetzten Grenzsteine.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 290Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 12

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Baukunst 6