FeedLuppenfrischofen
Sport & SpielBau-Lexikon 1881

Luppenfrischofen, m. (Hütt.), frz. feu catalan, engl. catalan furnace. Es waren das zunächst sog. Stücköfen od. Wolfsöfen, d. h. niedrige Schachtöfen, auf deren Sohle sich das Eisen nach dem Frischen als ein Stück, Guß, Wolf, sammelt und mit Unterbrechung des Schmelzbetriebs aus dem Ofen genommen werden muß. Statt dieser Stücköfen werden jetzt Blaseöfen oder Baueröfen angewendet, auch Blauöfen. Erstere sind niedrige Schachtöfen von 2—36%/ m. Schachthöhe; über letztere s. d. Art. Hochofen u. Frischen.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 316Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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