FeedMelaphyr
NaturlehreBau-Lexikon 1881

Melaphyr, m. (Miner.), dunkles, undeutlich gemengtes Eruptivgestein, besteht sehr häufig aus einem innigen Gemenge von Labrador und Augit; als accessorische Gemengtheile treten Glimmer, Hornblende u. s. w. auf. Der M. enthält sehr oft mit Zeolith, Kalkspat, Achat u. s. w. erfüllte Blasenräume, so daß man ihn zu den Mandelsteinen zählen kann. Findet sich besonders im Fassathal, bei Klausen in Tirol, im Plauenschen Grund bei Dresden u. s. f.; vgl. auch d. Art. Augitkonglomerat.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 387Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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