Messingloth n. für Eisen, franz. soudure de laiton, engl. brass-solder,spelter-solder. Man schmilzt zwischen die Stücke, welche zusammengelöthet werden sollen, dünne Messingblätter. Sind die zus ammengelötheten Bruchstücke sehr zart, so bedecke man sie mit gepulvertem Borax, der in Wasser eingeweicht ist, damit sie sich besser mit dem Messingpulver od.den Messingfeilspänen verbinden, welche auf die Löthstelle gelegt werden. Man nähert alsdann das zu löthende Stück dem Feuer, ohne die Kohlen zu berühren, und erhitzt es, bis das Messing in Fluß geräth, nimmit es nun sogleich vom Feuer und läßt es langsam erkalten.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 393Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei