Morast, m., franz. marais, engl. morass, 1. s. v. w. Moor (s. d. u. Sumpf). — 2. Borngründiger M.; dieser ruht auf wasserhaltendem Boden, daher Quellen aus demselben sprudeln; die darunter befindliche Bodenschicht ist gewöhnlich Thonboden, daher oft Quellenteiche entstehen. Morastboden, s. d. Art. Baugrund 2.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 407Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei