Niethammer, m., frz. rivoir, chasse-rivet, brochoir, m., engl. riveting-hammer (Schloss.), s. v. w. Bankhammer (s. d. und Fig. 425); während man mit ihm die Niete breitschlägt, muß an der andern Seite der Nietkopf mit dem auch Rietstempel genannten Vorhalthammer, frz. abatage, engl. holding-up-hammer, gehalten werden. Rielmaschine, k. Neuerdings besorgt man das Nieten meist durch Maschinen. Die Blechstifte oder sonstige zu vernietende Gegenstände werden in Ketten etc. verrückbar aufgehängt. Auf starkem Nietgestell steht an einer Seite des Bleches eine starke Säule, an welcher oben Stanzen als Widerlagen beim Vernieten eingesteckt sind, an Stelle des Nietstempels. Den Haupttheil der N. bildet außer den nöthigen Wellen, Treibriemen etc. ein Zahnrad, auf dessen Welle ein Hebedaumen sitzt, der gegen das Knie einer Kniegelenkpresse (s. d.) drückt und dadurch einen Stempel gegen die heiß eingesetzten Nietstifte vorschiebt, der den Schließkopf erzeugt, oder der Stempel ist direkt mit dem Dampfkolben verbunden.