Nietbolzmaschine, k. Maschine zum Anfertigen der Nietbolzen oder Nietstifte. Auf der einen Seite befindet sich eine Schere, welche die Rundeisenstäbe in entsprechender Länge zerschneidet, ähnlich der Blechschere (s. d.) konstruirt; auf der andern Seite ist ein auf-und niedergehen-Fig. 2671. Zu Art. nieten. der Stempel, der Rietstempel, franz. mandrin d'abatage, engl. riveting-set, angebracht, der das Gesenke für den Nietkopf enthält; die Nietstifte sitzen dabei in entsprechenden Hülsen auf einer sich drehenden Walze.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 437Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei