Oberglieder, n. pl. (Forml.), bei einem mehrgliederigen Sims die oberen Glieder, besonders bei vollständigem antiken Gebälke die über der Hängeplatte noch folgenden Glieder. Fälschlich nennen Manche so die über dem Fries unter dem Kranzleisten befindlichen und den erstern deckenden Glieder, die eigentlich Unterglieder heißen; s. d. Art. Glied 3. B. 3. Obergraben, m. (Wasserb.), Kanal, welcher einem Triebwert das Wasser zuführt (s. Aufschlagwasser und Wasserleitung).
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 457Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei