Rauchfangholz, u., Mantelbaum, mn., Schurzholz, n., frz. poutre f. de hotte, engl. mantle-tree, das zum Tragen eines gemauerten Rauchfangs bestimmte horizontale Holz; entweder durch die nächsten Mauern od. durch bes. hierzu angeführte massive Pfeiler, auch wohl durch Knaggen, Rauchfangträger, unterstützt. Es ist normal gegen die Steigungslinie des Rauchfangs abgeschrägt. Die hölzerne Unterstützung eines Rauchmantels, aus zwei Stücken unter einem Winkel verbunden, nennt man ein Winkel-R.; aus drei Stücken unter rechtem oder stumpfem Winkel miteinander verbunden, dreifaches R. od. doppeltes Winkel-R., od. auch Rauchfangrahm, Nauchfanggeviert, Schurzrahm, franz. manteau de bois, engl. gathering of wings, of
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 21Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei