Rechaufloir, auch rechaud, m., frz., zum Erwärmen oder Warmhalten der Speisen neben einem Speisesal angebrachte kleine Küche oder ein im Speisesäl selbst aufgestellter Wärmofen, ja selbst in Form einer Schüssel mit Doppelboden, zwischen den Holzkohlen eingelegt werden. Rechen, m., franz. rateau, engl. rake, im allgemeinen eine mit Zinken od. Stacheln besetzte Stange, daher 1. f. v. w. Harke, das bekannte Instrument zum Zusammenziehen
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 24Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei