Recke, f., Reck, n., Remen, m., 1. engl. rack, Befriedigung, bestehend aus einer Reihe Pfähle mit darangebundenen Querstangen. — 2. Ein Turnapparat, bestehend aus zwei Säulen, durch eine runde, etwa 4 em. starke Querstange verbunden. Zu der Querstange eignet sich am besten Weißbuche oder Rüsterholz, mit Holz überzogenes Eisen hat sich nicht bewährt, mit Leder überzogenes Rundeisen möchte eher gehen. — 3. In Holstein ein Trockengestell über dem Ofen, bestehend aus zwei Stangen und darüber gelegten dünnen Querstäben. — 4. (Schiffb.) s. v. w. Rechen 6., z. B. die mit runden Ausschnitten versehenen, zwischen den Stückpforten angenagelten Latten, worin die Kugeln bei Schwingung des Schiffes festliegen. Auch an beiden Seiten der innern Kajüte, der Hütte und der Kuhl horizontal liegende, durchbohrte Breter, um die Flintenläufe durchzustecken; für die Kolben befindet sich 15 em. vom Verdeck ein anderes horizontales Bret. Remherd, m., Herd, auf welchem man glühendes Eisen der Länge nach ausschmiedet, reckt, durch Schläge mit dem Reckhammer, franz. martinet, engl. tilt-haramer.