Reithaus, n., Gebäude mit einer Reitbahn, frz. maneège, m., carrière, f., engl. riding-Bouse. Diese muß ungefähr 23—27 m. breit und 1½ —5mal so lang sein; die aus, mit schiefliegenden Ziegeln, besser noch mit einer Barrière aus aufrechten Bretern unter einem runden Holm bekleidet, damit die nicht zu bändigenden Pferde nicht gegen die Wand Wäien Große, breite Fenster befinden sich in den Umfassungsmauern, zuweilen bringt man zwischen diesen Fenstern Spiegel an, zur Selbstbeobachtung der Reitschüler. Zur Dachung eignet sich am besten Bohlendach od. ein Spreng⸗ u. Hängewerk, da der Raum durch Säulen nicht beengt werden darf. Für die Zuschauer befinden sich ringsum od. doch über und neben dem Eingang Gallerien oder Logen. Böden zu Hafer u. Heu legt man am besten über der Wohnung des Bereiters an; die Pferdeställe können neben der Reitbahn angebracht werden.