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BaukunstBau-Lexikon 1881

Scabrea, f., lat., Querholz an Gerüsten, Geländern etc. kaltum, scaffale, n, scafaldus, scalfaudus, scafardus, M., franz. Echafaud, altengl. staykfauld, 1. Baugerüst, Rüstung; hanging s., hängendes; ying s., schwebendes Gerüst. — 2. Bühne, bes. hölzerne Empore. — 3. Schaffot. — 4. Bücherbret. Seaffolding, s., engl., Zulage zu einem Gerüste od. dgl. Scafold-pole, scaffolding-imp, s., engl., Rüststamm. Seagliola, f., ital. (Miner.), eine Art Frauenglas in Florenz. Es wird kalzinirt, fein gepulvert, mit Leim und Wasser, wohl auch unter Zuthat von Farbstoffen zu einem Teig gemacht und geformt, getrocknet, mit Bimsstein geschliffen und endlich mit Oel und Filz glänzend gemacht. ö tee. scalla, seallia, f., lat., Schieferstein, Dachgiefer. Saäala, f., lat., 1. Schale, Napf. — 2.Tragbahre, Sänfte. — 3. Auch scalio, m., Stufe, daher scaliones, scalae (plur.), Leiter, Treppe. Die Römer hatten a) scalae cochlides, Wendeltreppen; b) scalae schlechthin, auch scalaria, die geraden Podesttreppen in den Theatern und Amphitheatern (f. d.); e) scalae pontes, Leitern; d) scalae murales, Sturmleitern; e) scalae graecae, mit einem Treppenhaus umbaute Treppe. — 4. Mäßstab. — 5. Schuppe als Verzierung.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 111Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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