Schiffsspiker, m., s. v. w. eiserner Nagel zum Schiffsbau. Man verkauft und benennt sie meist nach dem Gewicht, z. B. Sechzigpfundspiker, von denen 1000 Stück 60 Pfund wiegen; so hat man Dreißigpfundspiker etc. bis herab zu Vierpfundspikern. Ferner unterscheidet man, jetzt noch immer nach altem Mäß: Name. Länge. Gew. in Zollpfunden.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 126Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei