Sumpf, m., I. franz. kond m. de puits, engl. sump, in einem Brunnenschacht der Boden, wo sich das Wasser sammelt; in einem Schachtofen ähnlich der untere Theil, wo sich das Geschmolzene sammelt. — 2. Auch Sumpfboden, frz. Warais, terrain marécageux, engl.swamp, marshy ground (Wasserb.), auch Morast, Moor (s. d.), Erde, die tief liegt u. durch angesammelte Feuchtigkeit durchnäßt ist. Ueber die Trockenlegung der Sümpfe s. d. Art. Entwässerung, Drainage, Trockenlegung, Schleicher, Auffüllung, Modermühle; über das Bauen auf Sumpfgrund s. d. Art. Baugrund, Grundbau, Brunnen etc. — 3. In Pochwerken Grube, in die das Schlümmwasser geleitet wird, damit das darin enthaltene Gut sich ansetze. — 4. Kastenähnlicher Raum vor dem Radeines Hüttenwerks, worin man Wasser aus Dämmen u. Rinnen sammelt. — 5. In Vitriolwerken s. v. w. Kühlpfanne. — 6. Im Grubenbau, frz. pahage, Creux, puisard, engl. water-level, water-lodge, Raum zu zeitweiliger Ansammlung der Grubenwasser, umgeben durch doppelte Breterwand, mit Letten ausgestoßen. — 7. Mit Wasser gefüllte Tonne, worin das glühende Eisen gelöscht wird. — 8. Grube zum Einsumpfen des Lehmes. — 9.f. v. w. Gradirfaß. — 10. Bei Kunstgezeugen u. verkuppelten Pumpen der Trog, in den die niedere Pumpe ausgießt und aus dem die höhere schöpft.