Schleppe, k. 1. Bei Stangenkünsten hölzerne Walzen, worauf man die Stangen zur leichteren Bewegung gehen läßt. — 2. (Bergb.) zum Fortziehen des Schleppkastens oder Schlepptroges dienende Stangen. — 3. Kluft neben einem Gang. — 4. frz. appentis, engl. lean-to, s. v. w. Anbau mit Pultdach; öfter noch für die flachere untere Verlängerung eines steileren Dachs gebraucht. iglit / mothes 188456d4/0144 K Heidelberg DFC schleppen, trs. Z., 1. (Bergb.) zwei Gänge oder dergl. schleppen, wenn sie eine Strecke neben einander fortgehen. — 2. (Bauw.) s. v. w. schleifen (s. d. B.).
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 134Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei