Schneidstock, m. (Schloss.), Werkzeug zum Einspannen größerer Eisenstücke, an welchen Schraubengewinde geschnitten werden sollen, s. Fig. 3097 u. 3098. Der hölzerne Stocka ist 1,½%½ — 1,% m. tief in die Erde eingesetzt, aus der er noch 60—65 em. emporragt. An seinem Unterende in der Erde sind zwei Lagerschwellen angeschraubt und fest überrammt. Am Oberende sind die Gußstücke g, dmittels der Schrauben bob befestigt, indem in d Schraubenköpfe versenkt, bei sLe Muttern angeschraubt sind. Mittels der Muttern werden die zu bearbeitenden Gegenstände zwischen c und d eingeklemmt.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 148Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei