FeedSchraubmühle
TechnikBau-Lexikon 1881

Schraubmühle, f., Maschine, welche durch eine Wasserschraube (s. d.) bewegt wird. + Schraubstock, m., Kloben, franz. étau, m., engl. vice, er. 1. S. der Schlosser. Vorrichtung zum Festhalten von ide Metallstücken, die gefeilt od. bearbeitet werden sollen. Ein n, S. ist eigentlich eine Art große Zange, deren zwei das Maul bildende Backen bei den gewöhnlichen Schraubn- stöcken (s. Fig. 3136 und 3137) um ein Scharnier unten drehbar, oder bei den Parallelschraubstöcken an einer Stange verschiebbar befestigt sind (Fig. 3138) und durch as eine Metallfeder aus einander gehalten werden. Der eine rifolgende zwei Arten von hölzernen Parallelschraubstöcken ziemlich häufig: a) Schraubstöcke zum Einspannen langer Breter behufs des Fügens derselben, auch Fügebock gen., s. Fig. 3139. Es sind stets deren zwei erforderlich. b) S. als Leimpresse, s. Fig.3140. Solche ist meist 1,½½ —1½% m. tim Lichten breit. Der Gebrauch bedarf keiner besondern Erklärung. Die Umdrehung der Schrauben geschieht mittels Schraubenschlüssels.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 160Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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