FeedHeheschiene
TechnikBau-Lexikon 1881

Heheschiene, . (Mühlenb.), eine mit Löchern versehene Schiene, um in kleinen Gerinnen die Stellfolle höher oder niedriger stellen 915 können. Hebeschraube, k. frz. eric m. à vis, vérip, mu., engl. sCTeWjack, zum Heben großer Lasten anwendbar. Die Last ruht auf dem obern Ende einer senkrecht stehenden Schraube. Diese bewegt sich unterhalb in einer feststehenden Schraubenmutter, und man dreht mittels eines langen Hebels die Schraube in die Höhe. Sicherer ist es, statt der einzelnen Schraube den in Fig. 2090 dargestellten Schraubensatz anzuwenden, wobei die Last entweder unmittelbar auf b, oder, wenn man z. B. eine sich gesenkt habende Balkenlage aufheben will, mittels einer Steife aufruht; a muß natürlich sehr gute Unterlage bekommen, die Schrauben e u. 4 werden gleichzeitig mittels der Griffe Hebeseil, u., frz. einquenelle, f. engl. gin-fall, span. sirga, das an einem Hebezeug oder einer Winde zum Aufziehen der Lasten dienende Seil. Hebewalze, . besteht aus einer 3,% m. langen, 22 cnn. dicken Stütze, welche unten bogenförmig ausgeschnitten ist, so daß sie auf eine Walze paßt. Diese ist 60 enn. lang, 20 em. dick, an beiden Enden mit Löchern versehen, um sie mittels Hebebäumen herumdrehen zu können, u liegt auf einem Klotz, welcher bogenförmig ausgeschnitten ist. Wird nun die Stütze schräg an einen Vorsprung der Last gestemmt und die Walze gedreht, so kommt die Stütze nach u. nach in senkrechte Richtung und muß die Last heben. 9205. l n., 1. (allgemein) frz. appareil de levage, ebewerk, v. s. d. Art. Pumpe. levier, m., engl. lever, span. alzaprime, ital. Iieva. Zu den Hen gehören zunächst: der Hebebaum, Hebebalken, die Hebelade, Hebewalze, Haspel; im weiteren Sinn auch Flaschenzug, Winde u. ähnliche Vorrichtungen. — 2. (Im engern Sinn) auch Hebebock, Hebegerüst, frz. engin, m., cabre, Chevre, f., engl. gin, ital. vette, span. argue. Dasselbe besteht gewöhnlich aus drei Schenkeln, Hehezeugstützen, frz. hanche, bras, montant, engl. pry-pole, Stämmen, die, unten gleichseitig im Dreieck aufgestellt u. durch Riegel, frz. EPart, engl. transom, verbunden, Bunen oberenEnden zusammengebunden werden, worauf man einen Flaschenzug zwischen sie einhängt. — 3. frz. Elévatoir mn. monte charge, engl. Uft, die Hebevorrichtungen, Aufzüge etc., s. d. Art. Fahrstuhl, Luft Heck, n., 1. s. v. w. Fahnenstock. —2. frz. avcasse, engl. stern-frame, Obertheil vom Spiegel eines Schiffes, siehe folgenden Artikel. Heckbalken, m. (Schiffb.), frz. Iisse f. de hourdi, bajou, engl. wing-transom, ital. trigante, span. yugo de la popa, Hauptquerbalken am obern Theil des Achtersteven, scheidet die beiden Haupttheile des Achterschiffes, den unteren eigentlichen Spiegel von dem oberen, dem Heck, franz. arrierevaisseau, engl.stern; dieses wird wiederum eingefaßt vom Heckboog, m., frz. are supérieur, couronnement de la poupe, engl. taffrail, tafferel. Hecboot, n. (Schiffb.), früheres skandinavisches Kauffahrteischiff mit drei Masten. Hecke, k., frz. haie, f., engl. hedge, 1. lebendiger Zaun oder Wand von beschnittenem Buschholz, frz. baie vive, engl. quick-set hedge. Zu Anlegung einer solchen säet man entweder Samen solcher Straucharten, welche dicht wachsen u. das Beschneiden gut vertragen können, od. man pflanzt sofort Schößlinge derselben in Reihen. Es sind hierzu am empfehlenswerthesten Weißdorn, Weißbuche, Berberitze, Hundsrose, Akazie, Feldahorn, in Gebirgen Fichte, in milden Lagen Stechpalme, in Tropenländern Agaven etc. — 2. Jede, besonders aber geflochtene Befriedigung von Stangen oder Ruthen, frz. h. de branches, engl. wicker-hedge. Heckenkir sche, k. (Bot.), s. Beinholz. Hekenrecht, u. Wer sein Grundstück mit einem lebendigen Zaun umgeben will, muß ihn um ein bestimmtes Maß, welches in verschiedenen Orten zwischen 30 u. 90 enn. differirt, von des Nachbars Grenze abrücken. Heckenweide, f. (salix monandra), s. unter Weide. Heckhknie, nu., frz. ourbe d'arcasse, engl. transom Ense (Schiffb.), seitwärts liegendes Knie (s. d.) am Heck. Heckstütze oder Windvieringsstütze, k., frz. allonge f. de cornière, engl.side-counter-timber (Schiffb.); so heißen die Auflanger, welche, auf die Randsomhölzer gesetzt, die Seitenränder des Hecks über der Gilling bilden. Hectare, hectogramme ete., frz., s. d. Art. Hektar, Hektogramm. Heel, s.mengl., 1. (Schiffb.) die Hieling der Hiel, d. h. unteres Ende der Spanten, des Kiels etc. — 2.(Zimm.) K. ofà rafter, der Sparrenfuß. Heel-post, s., engl., 1. der hintere Pilar od. Ständer, s. Pferdestall. — 2. (Wasserb.) die Wendesäule, s. Schleuse. Heerd, n. u. Zusammensetzungen s. unter Herd. Heerstraße, f. frz. grand chemin, m., engl. high-road, main-road (Straßenb.), große Landstraße oder Chaussee, (f. d. u. d. Art. Straßenbau). Hefeugefüß, u., s. Brauereianlage 3. Heft, n., eines Werkzeugs, s. Griff, Helm etc. Heftblech, n. richtiger Haftblech, s. unter Blechdach. Hefte, . Hefthaken, Haft, m. frz. attache, s. v. w. Windeisenring, Umlag. Hegesänle, k., Säule zu Bezeichnung der Grenzen von landesfürstlichen Jagdrevieren.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 23Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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