FeedSchöpfrad
VerkehrBau-Lexikon 1881

Schöpfrad, n. frz. roue f. Elévatoire, engl. wheel to draw-up water, ein Rad, das oben am Kranz od. an der Welle das Wasser ausgießt. 1. Schaufelrad, franz. roue à aubes, engl. scoop-wheel. Die Schaufeln sind entweder offen, wobei das Rad zwischen zwei Wänden geht, dennoch aber eine Menge Wasser wieder herausfällt, oder sie sind so eingerichtet, daß sie unten durch das Wasser gehend sich füllen, und, in die Höhe gekommen, sich in ein daneben befindliches Gerinne ausgießen. — 2. Kastenrad, frz. roue godets, à augets, engl. cellular wheel (chest-wheeh). Kasten sind an der Stirn eines unterschlächtigen Wasserrades zwischen den Schaufeln angebracht u. an der Seite mit Oeffnungen versehen, wodurch sich das in die Höhe gehobene Wasser ausgießt. — 3. Eimerrad, frz. roue à seaux, à baquets, engl. bueket-wheel. Bewegliche Kasten oder Eimer sind an der Seite des Radkranzes angehängt, so daß dieselben stets in senkrechter Richtung, also mit den Oeffnungen nach oben, hängen. Es stoßen diese Eimer, wenn sie die größte Höhe erreicht haben, an ein daneben angebrachtes Holz, worüber sie wegschleifen müssen, so daß der Eimerboden gehoben und das Wasser in ein daneben befindliches Gefäß gegossen wird. — 4. Schneckenrad, perjothek Heidelberg DFC sisches Schöpfrad, Tympanum, frz. roue persanne, tymp engl. persianwheeh tympanum, eigentlich eine Trom mit schneckenförmigen Zellwänden, s. Wasserhebemaschi

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 150Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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