Schram, m., 1. (Hütt.) ein starkes Stück Holzals Unterlage der Blasebälge an dem Balggerüste. — 2. (Bergb.) s. v. w. Schramme. schrümen od. schrammen, trs. Z., frz. entailler les Couches, engl. to bew the trenches (Bergb.), eine Schramme (s. d.) hauen. Schrämhammer, m., franz. pic m. h roches, engl. mattock n l Spitzhammer, um damit tiefe Einschnitte in den Felsen zu hauen, in welche dann die Keile eingesteckt werden. Man bedient sich hierzu auch eines unten gut gehärteten, zugeschärften Brecheisens, Schrämspieß gen., frz. palfer, m., engl. poker, od. der Schrämhaue, frz. haveresse, engl. holer's pike, einer leichten Keilhaue.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 156Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei