Stampfer, m., 1. (Steinbr.) frz. refouloir, bourroir, m., engl.stimmer, tamping-bar, Werkzeug, mit dem man beim Sprengen (s. d. 3.) in das Loch die Besatzung einstößt; besteht aus einem runden, 45—60 om. langen, 2 bis 2½ om. starken Stab von Eisen od. hartem Holz, am untern Ende etwas dicker und zu einem Kopf abgerundet, dessen Durchmesser dem des Bohrlochs nahe kommt; seitwärts ist eine Furche für die Räumnadel. — 2. (Gieß.) frz. batte f., cogneux, n., engl. pegging-rammer, s. d. Art. Formen. — 3. (Hütt.) franz. pilon, engl. stamper, lifter, s. Pochwerk. — 4. (Erdarb.) s. v. w. Stampfe 3., auch Handramme.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 252Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei