Schwinge, f., 1. der Stiel eines Hammers bei Walkmühlen, s.d. Art. Mühle IV.7. — 2. (Schiffb.) bei kleinen Fahrzeugen, Pontons etc. von einem Rand zum andern gehendes Querholz, um beim Ziehen des Fahrzeuges das Tau daran zu befestigen; s. d. Art. Ankerdocht. — 3. S. der Feldgestänge, auch Zwinge, gabelförmiges Holz, welches das daran befestigte Gestänge in seiner Richtung erhält; s. auch d. Art. Kunstkreuz. — 4. Gerades, nicht sehr starkes, pfostenartiges Holz. — 5. s. v. w. Mauerrecht 1., d. h. Absatzmäß einer Mauer. schwingen, trs. Z., 1. mit Zinn die aufgeschlitzten Ecken des Fensterbleies zugießen. — 2. schwingende Maschine, s. d. Art. Dampfmaschine. Sthwingungspunkt, w., Schwingungsweite u. Schwingungszeit, f., eines Pendels s. d. Art. Pendel. Schwippende, n. (Deichb.), das spitze oder dünne Ende vom Reisholz der Faschinen.