Spaltholz, n., 1. frz. bois clivable, bois à fente, engl. cleavable timber, spaltbares Holz, dasjenige Nutzholz, welches die Eigenschaft besitzt, leicht u. gerade zu spalten; s. d. Art. Bauholz F. I. O. Die Spaltbarkeit der Hölzer hängt von dem inneren Bau derselben ab, wenn nämlich die Holzfasern des Stammes od. Schaftes der Länge nach 1. fester als seitwärts mit einander zusammenhängen. Vor-vl züglich liefert die Stieleiche, die Buche, der Hornbaum, die di Esche, der Maßholder u. alle Nadelhölzer, besonders die S Tanne, leicht⸗ u. geradspaltiges Holz. Dagegen lassen sich S Ulme, Ahorn, Birnbaum etc. schwer spalten. Im allge-ri meinen lassen sich alle Hölzer um so leichter spalten, je se weniger sie drehsüchtig (windschief), maserig, ästig und rindenbeulig sind; je größere Festigkeit, Zähigkeit, Härte und Dichtigkeit sie besitzen, sowie überhaupt nur gesunde Hölzer von gerader Richtung und ziemlich gleichförmiger S Stärke spaltbar sein können. Auch spaltet Holz besser, wenn es noch frisch und saftig, als wenn es schon alt und ausgetrocknet ist. — 2. frz. bois de fente, bois de refend, engl. g splittimber (s. Klöbholz), das zu Staken, Spaltern, gespal⸗ o tene Holz; das Spalten geschieht am besten in der Saftzeit. spaltiges Holz, v., frz. bois fendant, engl. splitting timber, Holz, welches beim Trocknen an der Luft Risse und Spalten bekommt; dies zu verhindern, wird es auf erhöhte Unterlagen gelegt oder über Kreuz oder im Quadrat aufgestapelt.