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Sport & SpielBau-Lexikon 1881

Spitze, f., 1. frz. sommet, engl. vertex, summit, eine-Winkels der Durchschnittspunkt der beiden einschließender Schenkel. — 2. Einer Kegelfläche, der Punkt, durch welcher alle dieselbe erzeugenden geraden Linien gehen. Vergl auch d. Art. Ecke 2. — 3. (Herald.) frz. pointe, s. d. Art Heroldsfiguren 8., entsteht, wenn zwei Linien aus verschiedenen Gegenden des Schildes im spitzen Winkel zusammenlaufen. Man unterscheidet: gerade, aufsteigende S., mit dem Scheitel nach oben gekehrt; gestürzte S., pointe chaussée, rechts od. links gekehrte S., pointe mouvanteé du flane séneéstre od. dextre; gegen den Oberwinkel gekehrte, pointe en bande; gegen den Unterwinkel gekehrte, pointe renversée en bande; erniedrigte, wenn sie, unten beginnend, nicht bis zum Haupt des Schildes aufsteigt; wenn sie nicht unten beginnt, sondern schwebt, heißt sie Triangelspitze. — 4. s. Spitzhacke, Spitzhaue etc.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 238Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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