Schilddach, n., lat. testudo, besonders in großen SISLIortiEK Höfen, Sälen etc. nach Art flacher Gewölbe gebildete Decke; s. d. Art. testudo. Schilderhaus, n., frz. guérite, f., engl. sentry-box, meist von Bretern konstruirt, im Lichten 0,% m. lang und breit, 2,30 m. hoch. Schildesfuß, m. (Herald.), frz. pointe f. de Pecu, Fußspalt, Sonderfußboden als Heroldsfigur. Kommt unter ihm noch ein kleiner Theil des Schildes zum Vorschein, so heißt er erhöhter S. od. erniedrigter Balken; ist er kleiner als ein Drittheil der Schildhöhe, so heißt er Fläche, verkleinerter S., frz. plaine, champagne etc. Schildeshaupt, u. (Herald.), frz. chef, m., ähnlich wie Schildesfuß, nur am Obertheil des Schildes, bei Verkleinerung Gipfel, frz. Comble, chef étreei, genannt; ist es herabgerückt, so daß die Grundfarbe über ihm zum Vorschein kommt, so heißt es erniedrigt, abaissé. Ist der zum Vorschein kommende Theil anders gefärbt, so heißt das S. überstiegen, frz. surmonté etc. Mehr s. in M. M. a. W. Schildesspaltung u. Schildestheilung, s. Heraldik.