Schrotbohrer, m., franz. rouanne f. de pompe, engl. pump-borer, Bohrer, der am Ende einen Haken zum Herausziehen der Späne hat, zum Bohren von Brunnenröhren etc. Sthroteisen, m., Schrote, k., frz. ebarboir, ébauchoir, m., engl. great chisel, überhaupt starker Meißel, mit dem man wuchten kann; 1. (Zimm.) Stechbeitel mit gerader, einseitigzugeschärfter Schneide, von 3—75m., zum Ausputzen der Zapfenlöcher, zu deren Ausstemmen man sich vorher des Stemmeisens bedient hat, s. d. Art. Meißel 2. — 2. Steinmetzwerkzeug, welches man zum Abschroten (..d. 2) des Steines gebraucht; man hält die Schärfe gegen den Stein u. schlägt mit dem Schlägel auf den breiten Kopf. — 3. f. d. Art. Schrothaue. — 4. (Kupferh.) Werkzeug, um von einem massiven Stück Kupfer unter dem Hammer ein kleines Stück loszuschlagen; die geschärfte Klinge bildet einen rechten Winkel mit dem Griff. — 5. s.d. Art. Baummeißel. — 6. s. d. Art. Abschroter. schroten, trs. Z., 1. s. v. w. gewaltsames Spalten oder grobes Zermalmen des Metalles, Holzes etc. — 2. Eine Brunnenröhre mit dem Schrotbohrer erweitern. — 3. (Bergb.) durcharbeiten durch das Gestein und dies so etwas aushöhlen. — 4. frz. monter au trévire, engl. to mount by parbuckle, durch Schieben oder Wälzen auf einer schiesen Ebene aufwärts schaffen. — 5. s. v. Art. Schrot 7. u. Abschroten 6. — 6. s. d. Art. Schrothaue. — 7. Die Bühnen im Grundbau (. d.) mit Schrothölzern oder Schroten (s. d. 1.) ausbauen oder abdecken. — 8. frz. décroùter, engl. to rough-plane, auch schroben, mit dem Schrobhobel hobeln. Sthröter, m., 1. s. v. w. Schroteisen, Schrotmeißel, Schrothammer. — 2. (Forstw.) lucanus, Hirschkäfer, Gattung der Hainkäfer; s. d. Art. Forstkäfer, Hirschkäfer und Balkenschröter.