Steinsalz, n., Bergsalz, n. (Min.), frz. sel m. gemme, sel de roche, engl. rock-salt, natürliches salzsaures Natron, frz. soude muriatée, engl. muriate of soda, findet sich in derben Massen, nicht selten von ungeheurem Umfang, theils deutliches Blättergefüge zeigend, theils körnig, auch in Platten und tropfsteinartig, auch in Würfeln, sehr vollkommen spaltbar nach allen ihren Flächen, selten in feinfaseriger Textur (faseriges Steinsalz). Es ist durchscheinend bis vollkommen durchsichtig, ritzt Gipsspat, ritzbar durch Kalkspat, wiegt ⸗2, —2,; Farbe Weiß, Grau, Blau, Roth, Gelb und Grün, glänzt zwischen Wachs und Glas; Gehalt an Chlornatrium ist zwar stets vorwiegend, doch aber sehr verschieden; s. übr. d. Art. Salz, Salzwerk und Lagerung f.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 268Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei