Glaubersalz, n., Wundersalz, schwefelsaures Natron, frz. sel m. admirable, sel de Glauber, soude f. sulfatée, engl. Wonderful salt, sulphate of soda (Miner.), kommt vor in nadelförmigen Krystallen, außerdem tropfsteinartig, als rindenähnlicher Ueberzug und in losen erdigen Theilen, sowie zugleich mit Kochsalz u. Gips in Mineralwässern und Salzquellen. Bruch muschelig. Ritzt Gips; spez. Gew. 1/. Graulich⸗ u. gelblichweiß. Glasglänzend, halbdurchsichtig bis undurchsichtig. Schmilzt sehr leicht u. ist in Wasser vollständig lösbar, am leichtesten bei-+33²R. othek Heidelberg DFC Gehalt: Natron 19,, Schwefelsäure 24,, Wasser 56,% Wird, da es in der Natur nicht in genügender Menge vorkommt, beim Sieden des Kochsalzes künstlich gewonnen, indem man Kochsalz mit Schwefelsäure behandelt, wobei Salzsäure entweicht und Glaubersalz zurückbleibt. Wird bei der Fabrikation von Soda, Glas etc. gebraucht.